Aktuell

Neues aus der Branche...

Trockeneisstrahlen

Foto: IceTech A/S

Was ist Trockeneisstrahlen

Trockeneisstrahlen ist ein revolutionierendes Strahlverfahren, das kleine kompakte Trockeneispellets als Strahlmittel benutzt. Die Trockeneispellets werden, wie auch von herkömmlichen Strahlverfahren her bekannt, in einem Luftstrom beschleunigt.

Einzigartig bei der Verwendung von Trockeneis als Strahlmittel ist, dass Trockeneispellets im Augenblick des Auftreffens auf die Oberfläche in Luftform übergehen. Das bedeutet, dass die behandelte Oberfläche trocken und sauber hinterlassen wird, ohne Reinigungs- oder Strahlmittelrückstände.

In der Bau- und Immobilienwirtschaft als auch bei der Errichtung und Nutzung von Infrastruktureinrichtungen hat im letzten Jahrzehnt ein grundsätzlicher Wandel vom extensiven Neubau zur systematischen Erhaltung, Nutzung und Umnutzung stattgefunden. Im Wohnungsbau stieg der Anteil der Bauaufgaben im Bestand und zur Erhaltung kontinuierlich gegenüber einem sinkenden Bedarf an Neubauten. Bauerhaltung, Bausanierung und Bewirtschaftung haben im Jahre 2001 einen Anteil von 65 % der Bautätigkeit in diesem Segment erreicht.

  1. Der Trend setzt sich in dieser Form fort. Eine vergleichbare Verschiebung ist auch in allen anderen Sparten der Bau- und Immobilienwirtschaft zu verzeichnen. Dies veranlasste u.a. den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes seinen Mitgliedsunternehmen zu empfehlen, sich das „Facility Management" (FM) als neuen Geschäftsbereich zu erschließen.
  2.  Die Bauwirtschaft hat den notwendigen Wandel noch nicht ausreichend vollzogen. Ein Grund wird auch in der nicht anforderungsbezogenen Ausbildung für diese Geschäftsfelder gesehen.


Das Anforderungsprofil an Unternehmen und damit an die verantwortlichen Mitarbeiter lässt sich in drei Hauptgruppen gliedern:

  1. Bautechnisches Gebäudemanagement (ca. 40 % des FM- Volumens)
  2. Servicedienste (Hausmeisterdienste, Sicherheitsdienste, Ver- und Entsorgung in Objekten) mit ca. 13 % des FM- Volumens.
  3. Kaufmännisches Management (Flächenmanagement, Objektbuchhaltung, Investition und Finanzierung) mit ca. 47 % des FM - Volumens. Statistische Angaben des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW)
  1. statistische Angaben des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW)
  2. Facility Management als neuer Geschäftsbereich für Unternehmen des Deutschen Baugewerbes – Leitfaden; Hrsg. Zentral verband des Deutschen Baugewerbes.
  3. Dieser Tätigkeitsbereich wird mitunter nicht ganz zutreffend als „infrastrukturelles Gebäudemanagement" bezeichnet. Wenn in den Unterlagen zum Studiengang von „Infrastruktur" die Rede ist handelt es sich um die eingeführte Bezeichnung für Ver- und Entsorgungssysteme und Verkehrswege.